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Locals unterstützen: Tipps

Das Coronavirus hat viele lokale Geschäfte hart getroffen. Teilweise kämpfen sie ums Überleben, während die finanziellen Reserven bereits vollständig aufgebraucht sind. Geschäfte und Dienstleister, die das öffentliche Leben gestalten, hat es besonders hart getroffen. Dazu gehören beispielsweise Cafés, Bars, Boutiquen, Massage- und Kosmetikstudios, lokale Unternehmen, Fitness-Studios und viele mehr. Die sogenannten „Locals“ können jedoch von uns aktiv unterstützt werden. Dieser Artikel zeigt, wie es funktioniert.

Alternativen erfragen oder auf Erstattung verzichten

Besonders termingebundene Leistungen wie Friseure, Kosmetik- oder Massagestudios, ein Konzert- oder Theaterbesuch kann schnell ausfallen, wenn die Bundesregierung neue Corona Maßnahmen erlässt. Statt in diesem Fall das Geld zurückzufordern, kann man auch nach einem alternativen Termin fragen, oder sich einen Gutschein ausstellen lassen und später einlösen.

Gutscheine und Spenden

Kleine lokale Geschäfte können in Krisenzeiten ideal mit Gutscheinen und Spenden unterstützt werden. Der Vorteil besteht darin, dass das Geschäft Umsatz erzielt, aber die Leistung nicht sofort erbringen muss oder kann. Auch mit Spenden wie materiell, aber auch finanziell können lokale kleine Geschäfte gut unterstützt werden.

Kleidung, Schmuck und Blumen bei lokalen Händlern kaufen

In Zeiten des Onlinehandels werden besonders Kleidung, Schmuck und auch Blumen immer mehr über das Internet bestellt.

Lokale Geschäft haben es nicht leicht, sich gegen den Onlinehandel durchzusetzen. Inzwischen bieten aber auch kleine Händler vor Ort einen Bestell- und Lieferservice an. Auch der Dienst Lokaleteile unterstützt dabei, Produkte und Dienstleistungen aus der Region zu finden, statt diese online zu kaufen.

Der lokale Buchhandel

Kaum eine Branche leidet unter dem Onlinehandel so, wie der lokale Buchhandel.

Gerade in Zeiten von Corona, aber auch grundsätzlich, sollten Käufer ihre Bücher im lokalen Buchhandel kaufen, statt online zu bestellen, um diese Branche aktiv zu unterstützen. Inzwischen bieten lokale Buchhändler sogar schon die Möglichkeit an bei ihnen zu bestellen und das Buch liefern zu lassen oder selbst abzuholen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Buchhändler viele Bücher auch direkt vor Ort haben und man sein Lieblingsbuch dann direkt mitnehmen kann.

Kleine Lebensmittelgeschäfte unterstützen

Neben den großen Supermarktketten finden wir noch immer kleinere Lebensmittelhändler, die es in Zeiten von Corona, aber auch grundsätzlich nicht leicht haben, sich gegen die Großen durchzusetzen.

Wer kleine Händler aktiv unterstützen möchte, sollte seine Lebensmittel also lieber dort, statt beim Discounter einkaufen.

Gleiches gilt für Brot und Backwaren. Diese können ebenfalls beim lokalen Bäcker, statt im Discounter erworben werden.

Die Gastronomie unterstützen

Die Gastronomie hat in Zeiten von Corona genauso gelitten wie der lokale Einzelhandel. Inzwischen kann die Gastronomie wieder besucht werden. Aber dennoch können Unterstützer weiterhin Dienste wie einen Abholservice oder Lieferdienst nutzen, um die Gastronomie zu unterstützen. Auch der Kauf von Gutscheinen hilft der Branche schwere Monate oder Krisenzeiten zu überstehen.

Online-Coachings nutzen

Viele Berater, Trainer und Coaches, die ihre Klienten bisher in 1 zu 1 Gesprächen beraten oder angeleitet haben, nutzen nun verstärkt die Onlinemedien, um Ihre Beratungen und Angebote durchzuführen. Das spart zudem Zeit und Geld auf beiden Seiten, da man sich bequem per Onlinemeeting direkt von zu Hause miteinander verbinden kann. Ein gutes Beispiel dafür sind Fitness-Studios, die ihre Kursangebote während des Lockdowns per Streaming angeboten haben. Dadurch musste niemand auf seinen Lieblingskurs verzichten und konnte direkt von zu Hause aus teilnehmen.

Fotos: © dusanpetkovic1 & © Jacob Lund, stock.adobe.com